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BR/Beatrix Rottmann|
Jury
für 'Förderpreis Deutscher Film'
---Deutsche Spielfilme und TV-Movies, die beim diesjährigen Filmfest München gezeigt werden, haben entsprechend der Regularien eine Chance, mit dem Förderpreis Deutscher Film - Preisstifter sind der Bayerische Rundfunk, Bavaria Film und HypoVereinsbank – ausgezeichnet zu werden. Die Jury setzt sich in diesem Jahr aus Caroline Link (Regisseurin und Drehbuchautorin, Oscar für "Nirgendwo in Afrika"), dem Schauspieler Maximilian Brückner und Produzent Uli Aselmann ("Winterreise", "Die Perlmutterfarbe") zusammen. Quelle: Filmecho/Filmwoche, 13. Mai 2009 Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Gewinner, 1. Juli 2009, 13 Uhr
Regisseure und Autoren gehen leer aus Zum 21. Mal hat der Förderpreis Deutscher Film junge Talente ausgezeichnet, deren Filme beim Filmfest München uraufgeführt werden. Die Jury um Caroline Link sorgte dabei für eine große Überraschung: Der Preis wurde in zwei Kategorien nicht vergeben. 16 junge Filmschaffende hatten die Chance erhalten, den mit insgesamt 60.000 Euro dotierten Förderpreis Deutscher Film zu erhalten. Zum ersten Mal wurde der renommierte Nachwuchspreis, der von der HypoVereinsbank, der Bavaria Film und dem Bayerischen Rundfunk gestiftet ist, auch in der Kategorie Produktion vergeben. Über die Preisvergabe bestimmten Regisseurin Caroline Link, Schauspieler Maximilian Brückner und Produzent Uli Aselmann. "Förderpreis Deutscher Film - Produktion" Den "Förderpreis Deutscher Film Produktion" erhielt Katharina Schöde für ihren Film "Draußen am See". Sie habe einen "abendfüllen Spielfilm ohne Förderung und Beteiligung eines Fernsehsenders" produziert, was "wagemutig, engagiert und konsequent" sei, so die Begründung der Jury.
"Förderpreis Deutscher Film - Schauspiel männlich" Der Preis für den besten Schauspieler ging an Max Kidd für seine Rolle in dem Spielfilm "Hangtime - Kein leichtes Spiel". Die Jury lobte seine "Sensibilität, die unaufgeregte Glaubwürdigkeit und die physische Präsenz".
Screenshots von der Pressekonferenz
mittags im Bayerischen Hof
Aus "Fairneß allen
Kandidaten gegenüber" sei der
Preis in den Kategorien Regie und Drehbuch diesmal nicht vergeben
worden, so die Jury. Die zur Preisfindung vorgelegte, beschränkte
Auswahl sei nicht repräsentativ für den jungen deutschen
Film, der seine Qualität vielfach bewiesen habe. Die
Jury-Mitglieder
empfahlen dem Filmfest München und den Preisstiftern, die
Regularien zu
überdenken. Preisgeld an die HFF Die Preisstifter betonen, daß sie keinen Einfluß auf die Auswahl der Reihe "Neue deutsche Kinofilme" beim Filmfest München haben. Aus dieser Reihe ergibt sich, welche Filme für den "Förderpreis Deutscher Film" ins Rennen gehen. Einzige Kriterien darüber hinaus: Bislang werden nur Filme berücksichtigt, deren Regisseure höchstens etwa 35 Jahre alt sind, zudem müssen die Filme ein Erst- oder Zweitlingswerk sein und auf dem Filmfest München in der Reihe "Neue deutsche Kinofilme" laufen. Die Preisstifter begrüßten die Anregung zur Öffnung der Regularien. Damit die nicht vergebenen Preissummen trotzdem dem filmischen Nachwuchs zu Gute kommen, werden die verbleibenden 30.000 Euro an die Hochschule für Fernsehen und Film München vergeben. Quelle: BR-online
Screenshots von der abendlichen
Preisverleihung im Funkhaus
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Juli 2009 von EFi ; ergänzt am 7. Juli |
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