Maximilian Peter Nikolaus Brückner erblickte am 10. Januar 1979 um 12:24 Uhr im Zeichen des Steinbocks in München das Licht dieser Welt als - wie sich später herausstellen sollte - erstes von 8 Kindern des Rechtsanwalts Ralf Brückner und seiner Ehefrau Angela.

Dann folgte Dominikus, gelernter Zimmerer und inzwischen Ingenieur für Holzbau und Ausbau und bei den Jungen Riederinger Musikanten fürs Bassflügelhorn zuständig und steht im Münchner Volkstheater mit Maxi auf der Bühne.

1984 kam Florian zur Welt, hauptberuflich Rettungsassistent beim BRK, ausserdem Nebenerwerbsschauspieler, spielt bei den Jungen Riederingern eine der Trompeten, und er war bis Sommer 2010 ebenfalls im Münchner Volkstheater mit Maxi auf der Bühne.

Nach seiner Geburt zog die Familie nach Riedering in der Nähe des Chiemsees.

Es folgten ein weiterer Bruder, der als einziger der Geschwister nicht auf der Bühne steht; und Schwester Angelina, Rechtsanwaltsgehilfin und eine der Klarinettistinen bei den Jungen Riederingern.

1987 kam dann Franz-Xaver, eigentlich Elektrotechniker, aber nebenher auch Schauspieler und Plattler im Trachtenverein Almengrün und war als eines der Riederinger Kinder in der Neuinszenierung des Jedermanns bei den Salzburger Festspielen dabei.

Ebenso die jüngsten Schwestern Susanne (geb. 1991) und Isabella (geb. 1997); letztere eröffnete auf dem Fahrrad die Eröffnungsfeier der Fußball WM 2006 in München.

Josef Staber sr. (der Huagl Sepp) gründete mit seinen eigenen fünf Kindern und einigen der Brückners 1992 innerhalb des Trachtenvereins die Weisenbläser - aus denen sich später die Jungen Riederinger Musikanten entwickelten, bei denen Maxi die Basstuba zufiel, weil er der grösste der Kinder war. Auch das Hirtenspiel wurde wiederbelebt, und damit kamen sie in ganz Bayern rum.

Maxi drehte in der 7. Klasse des Gymnasiums eine Ehrenrunde, das Englisch wollte nicht so wie er und all zu oft war er auch nicht anwesend.
Arzt wollte er werden, den Studienplatz hatte er schon zugesagt bekommen. Aber während seiner Zivi-Zeit als Fahrer im Sozialdienst lasen seine Eltern eine Anzeige der Otto-Falkenberg-Schauspielschule München, dass dort neue Studenten gesucht würden. Maxi spielte grade in einem Theaterstück, nach eigenen Angaben nicht weil er das so gerne tat oder besonders gut war, sondern weil seine Spezln mitspielten und er ein Madl beeindrucken wollte. Doch seiner Mutter gefiel was sie sah. Also bekam er von seinen Eltern 50 Mark für die Aufnahmegebühr, und sprach in schönstem Bairisch vor aus dem Prolog des Hirtenspiels: “Guad’n Abend beianand. Liabe Leit, nix für unguat, aber da bleib i heit”, und Szenen aus “Viel Lärm um nichts” und “Woyzeck”. Abgehört haben ihn die älteren Damen, die er damals fuhr. Und zu seiner Überraschung wurde er trotz fehlendem Hochdeutschs genommen. Um das zu lernen musste er aber nach München ziehen und seine Besuche in der Heimat einschränken. Schwer war’s, aber er hat’s hinbekommen - jetzt ist er perfekt zweisprachig.

Von 2000 bis 2003 war er dort; fürs letzte Studienjahr hatte er vor lauter Arbeit nicht mehr viel Zeit, aber den Abschluß hat er trotzdem bestanden. 2001 lud ihn Michael Lerchenberg in seine neugegründete Sommerakademie für Bayrisches Volksschauspiel ein. Seit 2002 ist er als Gast am Münchner Volkstheater engagiert, in den Sommern 2004 bis 2006 verführte er als Mammon in Salzburg den “Jedermann” und erfreut seitdem außerdem auf Bildschirmen und Kinoleinwänden. Regie hat er auch schon geführt, unter anderem 2001 bei einer Produktion von “Maria Magdalena”, wo Christian Stückl die Jungen Riederinger kennenlernte, und 2005 bei “Der ehrlose Prozess”, beide in Riedering, aber er ist doch lieber Schauspieler.

Bis zum Frühjahr 2009 lebte er in einer Wohngemeinschaft mit Dominikus und Florian in Baierbach, wurde Anfang 2008 mit 1037 Stimmen (Riedering hat ungefähr 5000 Einwohner) dank seines Wahlslogans “Fortschrittlich denken und handeln – Traditionen bewahren” für die CSU in den Riederinger Gemeinerat gewählt, und engagierte sich dort für Mülltrennung, alternative Energien im Dorf, Jugendförderung und den Kulturverein D’Spuileit. Im April 2009 gab er sein Ratsmandat zurück, weil er mit seinen Brüdern auf einen alten Bauernhof in die Nachbargemeinde Prutting gezogen ist.

Außerdem ist er begeisterter Sportler: unter andrem Kajakfahren, Snowboarden, Skifahren - vor allem Telemark, Gleitschirmfliegen, für das er im Sommer 2008 seinen Schein machte, Bergsteigen und Klettern und Plattln im Trachtenverein. Die Tuba spielt er immer noch, nicht mehr bei den Jungen Riederingern - dafür hat er keine Zeit mehr, doch inzwischen bei der Riederinger Geigenmusi, bei der auch seine Schwestern Susanne und Isabella dabei sind, und als Tatortkommissar Franz Kappl in Saarbrücken.

2007 saß er in der Jury des Bayernfensters der 14. Regensburger Kurzfilmwoche, und ebenso in der Jury für den CineVision Award des 25. Filmfests München, und beim 27. Filmfest München 2009 zusammen mit Regisseurin Caroline Link (Oscar für “Nirgendwo in Afrika”) und Produzent Uli Aselmann (u.a. “Winterreise”, “Die Perlmutterfarbe”) in der Jury für den Förderpreis Deutscher Film.

Samma moi gspannt, wos er ois nächts macht ...



Seite erstellt am 15. April 2009, ergänzt am 28. September 2010 ;
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