Ecki
ist Bäcker im
elterlichen Betrieb in einem Dorf im Münsterland, und
Fußballer
mit Leib
und Seele - Torwart, um genau zu sein.
Dann kommt das alles
entscheidende Spiel
gegen den FC Ruhrgold
um den Aufstieg in die Bezirksliga. In der Schlußminute
schindet
die gegnerische
Mansschaft unberechtigterweisse noch einen Elfmeter raus, und in Ecki's
Händen liegt nun die Zukunft des FC Boldrup.
Besetzung:
Maximilian Brückner - Ecki
David Rott - Sven
Lisa Maria Potthoff - Susanne
Dietmar Bär - Gerd, Eckis und Susannes Vater
Saskia Vester - Renate, Eckis und Susannes Mutter
Christian Berkel - Rudolf
Charly Hübner - Horst
Markus John - Tom
Andreas Schmidt - Jürgen
Billey Demirtas - Ercin
Hans Löw - Klaus
Michael von Burg - Martin
Rolf Zacher - Karl Schäfer, Trainer
Mariele Millowitsch - Elke
Tobias Van Dieken - Bernhard
Carlo Ljubek - Udo
Mirko Lang - Tobias
Judith Hoersch - Cordula |
Stab:
Regie: Sherry Hormann
Drehbuch: Benedikt Gollhardt
Casting: Nessie Nesslauer
Produzenten: Kirsten Hager, Eric Moss, Andreas Schneppe, David
Groenewold
Produktionsfirmen: Hager Moss Film GmbH, Medienfonds German Film
Productions GmbH & Co.
Kamera: Hanno Lentz
Kostüme: Gabriele Binder
Maske: Sabine Muschalek, Frauke Horn
Szenenbild: Thomas Freudenthal
Schnitt: Eva Schnare
Musik: Martin Todsharow
Standphotos: Rolf von der Heydt, Thomas Kost
Drehzeit: 17.7. - 31.8. 2003, Nachdreh im September 2003
Drehtage: 41
Drehorte: Köln, Dortmund, Westfalenstadion, Niederempl,
Oberempl-Elsdorf
Förderungen: Filmstiftung Nordrhein-Westfalen (1,1 Mio
€),
FilmFernsehFonds Bayern (Projektentwicklungsförderung: 30.000
€,
Produktionsförderung: 730.000 €, Erfolgsd.: 69.475
€, Verleih- und
Vertriebsförderung: 205.000 €),
Filmförderungsanstalt
(400.000 €), Media Programm der Europäischen Union
Gesamtbudget: ca. 4 Mio €
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Da war Eckis Welt und die des FC Boldrup noch in Ordnung.
Ecki hielt
die Bälle fest und das Tor sauber.
Kurz darauf springt er ins falsche Eck und mit den
Straßstoß ist der Aufstieg vermasselt.
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Udo
geht seinem Torwart an den Kragen
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"Ich
war heute extra für dich beim Friseur!" |

Für
Cordula ist Ecki immer noch der Größte
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Papa
tröstet: "Da
gehen wir gemeinsam
durch!"
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Die
Aufstiegstorte ...
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...
bekommt eine ganz besondere
Garnitur ...
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...
extra
Kirschen ...
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Bei dem was die
Aufstiegsfeier
hätte werden sollen, erwischt Ecki
zuerst zuviel Bier und dann seinen Abwehrspieler Tobias. Im Hof hinter
der Kneipe knutscht er ihn zu dessen Entsetzen ab. Als
wäre das noch nicht peinlich genug, kommen auch noch die
Manschaftskameraden dazu. Ecki flüchtet und muß sich
dann
doch der Aussprache mit seinen Eltern stellen. Schwul oder nicht
schwul, das ist hier die Frage.

Ecki
fliegt aus der Mannschaft
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Eigentlich
ist er der nette Junge von nebenan, nun plötzlich ein
Aussenseiter
im Dorf
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Papa
ist
auch keine Unterstützung ...
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"Ich
muß
jetzt gehen". "Aber du hast
doch noch gar nichts gegessen!" |
Ecki
packt seine Sachen und flüchtet zu seiner grossen Schwester
Susanne nach Dortmund, die als
Säuglingsschwester arbeitet. Er will dort eine schwule
Fußballmannschaft finden, oder wenn es sein muß,
auch eine
gründen, um dann in vier Wochen gegen seinen ehemaligen Verein
zu
spielen. |

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"Haben
sie
einen
Führer über Kneipen und so? Und auch was
über
Fußball?
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Mit Hilfe von
Susanne macht Ecki
sich nun auf die Suche nach geeigneten Mitspielern für seine
Mannschaft.
Dabei lernt er nicht nur die Tücken des Krankenhausaufzugs
kennen,
sondern vor allem den Zivi Sven, hinter dem laut Susanne "alle Schwestern her sind,
für ihn
lassen sie jeden Arzt stehen", und
Ecki leistet erste Hilfe bei einem werdenden Vater. Dafür
muß er nun Sven zum Essen einladen. Dabei stellt sich nicht
nur
raus, daß der Fußball spielt, sondern auch perfekt
- zu
dessen grosser Freude - in
Ecki's Mannschaft passt.

Offiziell
darfs aber niemand wissen:
"Ich bin
nicht schwul, ich wollte nur mal wieder ein bisschen Fuball spielen".
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Sven
und
Ecki
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Die Liebesszene im Aufzug
gehört wohl mit zu den
berührensten der jüngeren Filmgeschichte, vor allem
die
längere Version in den Extras der DVD
Bei einem
Fußballspiel des
BVB Dortmund im Westfalenstadion
stossen Ecki und seine Mitspieler auf die Mannschaft
des FC Boldrup. Bei einer Prügelei in der Herrentoilette kommt
es dann raus, daß Ecki vergessen hat zu erwähnen,
daß
es eigentlich um Rache geht, und die Spieler dort ziemlich was gegen
Schwule haben.
Die Mannschaft
verlässt ihn
und das Spiel wird abgesagt ... bis Rudolf die
Mannschaft wieder zusammen fängt, und Karl, Pächter
des
Lokals am Sportplatz das Training professionell organisiert. Nur Sven
weigert sich mitzumachen.

Karl:
"1. Punkt:
Einstellung ; 2. Punkt:
Disziplin ; 3. Punkt: Kraft ; 4. Punkt: Der Ball
muß euer Freund werden. Er muß mit eurem
Fuß
zusammenwachsen."
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Karl:
"Tore
schiessen ist Meditation. Wenn ihr
vor dem Kasten steht, hört
einfach auf zu denken, folgt eurer inneren Erleuchtung. Das wird
euch lenken. OK, vergeßt die ganze Zen-Scheisse, das Tor ist
über 7 Meter breit, das ist ja wohl groß genug,
oder?"
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Ankunft der
Lattenkanller in
Boldrup - es ist Eckis 500. Spiel.
Alle sind gekommen, sogar sein Papa. Kurz
vor der Halbzeit erzielt Udo
das erste Tor für den FC Boldrup. Tobias steigt dafür
aus der
Mannschaft aus, weil er keine Lust mehr auf "die Keilerei" hat, aber
bei Ecki will er dann doch nicht mitspielen. Dafür kommt dann
nach
der Pause doch Sven ins Spiel. Nach Wiederanpfiff schafft
Rudolf nach Vorbereitung von Horst zur grossen Freude seines Sohnes Jan
den
Ausgleich. Und schließlich bringt sie einer der Brasilianer
in
Führung.

Das
Betreuerteam Elke, Karl und Susanne
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Ecki
zurück in der vertrauten Umkleidekabine - als Gast
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Die Lattenknaller führen 2 zu 1. Doch dann gibt es kurz vor
Abpfiff wieder so
einen herausgetricksten
Elfmeter gegen Ecki ...

Udo
v/s
Ecki
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Endstand:
FC Boldrup
1 : 2 Lattenknaller
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Papa
und Ecki endlich wieder im Einklang |
Szenenphotos:
Buena Vista ; telepool |

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Wann
wussten Sie, daß Maximilian Brückner der Richtige
für die Rolle des Ecki war?
Sherry Hormann: Als er
nach Berlin
kam und sagte: "Zum ersten Mal
geflogen, zum ersten Mal in Berlin, mein erstes Casting - was
muß
ich tun?" Maximilian besticht durch seine ganz eigene
individuelle Ausstrahlung und seinen eigenen unverwechselbaren Charme.
Ich war mir ganz schnell sicher, daß er die Aussage des Films
transportieren könnte "Ich bin wie ihr - nur ganz anders!"
Maximilian ist ein Juwel - und er war für die Rolle perfekt.
Denn
er strahlt etwas sehr Seltenes aus: Pure Unschuld.
David Rott,
der Eckis Freund
Sven spielt, wurde bereits als Newcomer
gehandelt und hatte Kamera-Erfahung. Er hatte keine Probleme, sich
vorzustellen einen homosexuellen Mann zu spielen. Für ihn war
"Männer wie wir" ganz einfach eine Liebesgeschichte. Die
Gelassenheit und Souveränität, die er auch vor der
Kamera
ausstrahlte, passte wunderbar zu Eckis Unbekümmertheit. |
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Wie kam es zu Ihrem
Engagement bei "Männer wie wir"?
Maximilian Brückner: Ich
war
noch auf der Otto-Falckenberg-Schule,
probte aber gerade am Münchner Volkstheater mit Christian
Stückl "Die Räuber" von Schiller, als ein Anruf von
der
Casting-Agentin Nessie Nesslauer kam, die mich zu einem Treffen
einlud. Sie wollte mich einfach nur kennen lernen. Eine Woche
später rief sie mich nochmals an und fragte, ob ich schnell
vorbeikommen könnte. Hier traf ich dann Sherry Hormann. Eine
Woche
später wurde ich zum Casting eingeladen - zwei Wochen
später hatte ich die Rolle. Konnte es selber kaum glauben.
Was war die schwierigste Szene für Sie?
Maximilian Brückner: Mit
einem
Mann zu knutschen. Ich muß gestehen, da hatte ich
Schiß,
auch
wenn heutzutage jeder sagt, daß alles locker ist. Das war
irgendwie seltsam, aber meine damalige Freundin meinte, daß
das
doch ganz lustig werden könnte. Sie hatte recht, es war
tierisch
lustig. Das Gute war, daß es am Ende der Drehzeit war und wir
uns
alle schon
kannten. Es ist aber wirklich komisch, wenn man da die Veranlagung
nicht hat - was bei mir anscheinend so ist. Und dann war David nicht
rasiert und das hat übel gestochen. Ich hab daraus gelernt,
daß ich
mich rasieren muß, wenn Mädchen mir das sagen.
Was hat Ihre Familie dazu
gesagt? Immerhin
sind Sie in einer sehr konservativen Gegend aufgewachsen.
Maximilian Brückner: Junge,
du
bist enterbt! (lacht)
Nein, ohne Spaß: Sie sind voll und ganz zufrieden. Ich habe
meiner
Mutter den Film natürlich vorab gezeigt, nur zur Sicherheit.
Nach der
Vorführung meinte sie, dass ich irgendwann nicht mehr ihr
Sohn, sondern
einfach nur der Ecki für sie war. Das ist das beste
Kompliment, das man
mir machen konnte. |
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Preview im Citydome
Rosenheim am 8. September 2004
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Premiere
in
Kölner
Cinedom am
27. September 2004

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v.l.:
Saskia
Vester, Dietmar Bär, Sherry Hormann, David Rott, Maximilian
Brückner,
Biley Demirtas,
Lisa
Maria Potthoff, Charly Hübner, Christian Berkel, Mariele
Millowitsch, Rolf Zacher

v.l.:
Carlo Ljubek, David Rott, Tobias Van Dieken, Max Hopp, Maximilian
Brückner,
Billey Demirtas, Markus John |

v.l.:
Rolf Zacher, David
Rott, Lisa
Maria Potthoff, Maximilian Brückner
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v.l.:
Saskia Vester,
Sherry
Hormann, Mariele Millowitsch, Biley Demirtas, Maximilian
Brückner,
Christian Berkel, Judith Hoersch, Lisa Maria Potthoff |

v.l.: David
Rott, Edeson Batista de Jesus, Maximilian Brückner, Rolf
Zacher,
Christian Berkel, Charly Hübner
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Premienerenphotos:
Buena Vista
; D. Jung ; pro7
Männer
wie wir - Jeder gibt sein
bestes Stück
Der neue Film von Sherry Hormann hatte am 27. September seine Premiere
in Köln - am 7. Oktober läuft er in den deutschen
Kinos an. Mehr als um Fußball geht es in diesem
vermeintlichen Genre-Film um die Würde jedes Einzelnen.
Die Komödie bringt ein ernsthaftes,
überfälliges Thema ins Kino:
“Fußball und Homosexualität”.
Mariele Millowitsch, im Film die Wirtin Elke und David Rott, Eckis
Film-Freund Sven, äußerten sich am Roten Teppich
nahezu wortgleich. “Wenn
jemand in der Bundesliga schwul ist, sollte er sich outen. Andere
trauen sich dann bestimmt auch. Aber der, der den Anfang macht, hat
sicher erst einen sehr schweren Stand”, so
Millowitsch im Interview mit RTL. Rott ergänzt einem anderen
Sender gegenüber seine ähnliche Aussage: “In einem Jahr kann
man sich nochmal wieder sprechen - bis dahin hat sich ja vielleicht
etwas getan.”
Es bleibt fraglich, ob sich in einem Jahr einer der Bundesliga-Profis
zu seiner Homosexualität bekannt hat. Der deutsche
Profi-Fußball ist ein schwarzer Fleck auf der schwulen
Landkarte - auch, nachdem Metrosexualität bereits
gesellschaftsfähig wurde. Hatten im Sommer die
Eurogames-Organisatoren noch alle Sportler, auch
Fußball-Profis, auf den Balkon des Münchner
Rathauses gebeten, damit sie sich auf diese Weise selbst outen, war der
Aktion kein Erfolg beschieden. Vielleicht wäre bei gleicher
Idee in einer norddeutschen Bundesliga-Stadt zumindest ein
Mittelfeld-Spieler mutig genug gewesen? Ein schlechterer Spieler
würde aus ihm dadurch nicht.
Auffällig, wie nah der Film mit einer Szene an
der Realität ist: zwei Boldruper sehen sich Ecki auf
Video an und meinen, man hätte durch seine tippelnden
Bewegungen auf den Zehenspitzen vorm Tor Rückschlüsse
auf dessen sexuelle Orientierung ziehen können.
Auf der BVB-Homepage wird der Film mit einem Gewinnspiel beworben und
der dortige Tenor der Kritik ist ausnehmend positiv: “Ein
temporeiches Feel-Good-Movie voller Situationskomik und Dialogwitz, in
dem mit uralten Klischees respektlos und humorvoll jongliert
wird.” Das Borussia-Mitglied Dietmar Bär spielt den
Vater von Ecki. Ganz seinen Befürchtungen zum Trotz nimmt ihm
wahrscheinlich auch die entsprechende Innung den Bäcker ab,
genauso wie Saskia Vester eine hervorragende Besetzung für
Eckis Mutter ist. Wenn sich der ein oder andere Fußball-Fan
mit diesen Rollen identifizieren kann, wird es auch zukünftig
noch den echten, eh schon toleranten “Ruhri” geben
- den aber mit noch einem Stückchen mehr Akzeptanzbereitschaft
gegenüber schwulen Fußballern. Neben seinen
Film-Eltern trägt dazu der manchmal über sein eignes
Selbstbewusstsein verwunderte, manchmal unbeholfene, in der Rolle aber
immer überzeugende Ecki-Darsteller
Maximilian Brückner bei.
Der Film sollte den doppeldeutigen Titel "Lattenknaller“, so
der Name von Eckis Mannschaft, erhalten. Leinwand-Debütant
Brückner zum Grund der Titeländerung: "Nach Test-Vorführungen
wurden die Zuschauer auch danach gefragt, wie sie den Titel fanden.
Viele antworteten, dass sie der Titel "Lattenknaller“ eher
davon abhalten würde, sich den Film im Kino anzusehen. Der
Filmverleih hat den Titel dann geändert.“
Der angesprochene Verleih ist die "Buena Vista
International“, ein Unternehmen des Disney-Konzerns, womit
sich die "Lattenknaller“ bereits vor dem Filmstart kampflos
für die Champions League qualifiziert haben. Der englische
Titel soll wohl "Balls“ lauten - kaum anzunehmen, dass man
dabei lediglich an unschuldige Ballspiele denken könnte.
Obwohl die Handlung zu großen Teilen in Dortmund spielt, war
die Premiere im Kölner Cinedom. Gefeiert wurde
anschließend standesgemäß im Geissbockheim
des 1. FC Köln. Profi-Kicker konnten nicht gesichtet
werden - man hätte sie ja für schwul halten
können?!
| ©
Dirk Jung, 8. Oktober 2004 |
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Preview
in
Aachen am
2. Oktober 2004
Bereits vor dem Bundesstart am 7. Oktober 2004 war die
Komödie "Männer wie wir" in einer exklusiven Preview
am 2. Oktober im Cinecarree zu sehen.

Persönlich
vor Ort, um den Film zu
präsentieren, waren die Darsteller (v.l.n.r)
Lisa Maria Potthoff, Charly Hübner, Maximilian
Brückner, Carlos Ljubek, Produzentin Kirsten Hager, Billey
Dimirtas und
Regisseurin Sherry Hormann
Rechts Cinekarree-Gastgeber Leo Stürtz und Moderator Andreas
Mehlhorn
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Alemannia
Aachen Torwart Stephan Straub
(hier zwischen Hauptdarsteller Maximilian Brückner und Sherry
Hormann)
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Regisseurin
Sherry Hormann feute sich sehr darüber, dass ihr Film
über das Schicksal des Torwarts Ecki, der mit seiner schwulen
Fußballmannschaft seinen Heimatverein herausfordert, so gut
beim Aachener Publikum ankam. Sie berichtete über die
Schwierigkeiten der Dreharbeiten bei 40 Grad und den Problemen, als
sich Charly Hübner bei einem Training das Bein brach und das
Drehbuch dementsprechend umgeschrieben werden musste.
Kompetente
Diskussionspartner zum Thema Fußball fanden sich dann auch
unter den Gästen: Alemannia Aachens Torwart Stephan Straub,
der
mit
seinen Kollegen Simon Rolfes und Dennis Brinkmann der Aachener Preview
beiwohnte.
Cinecarree, Kinopark Aachen,
Borngasse 30, 52064 Aachen
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Preview
im Cinestar in Dortmund am 4. Oktober 2004
Carlo
Ljubek, Lisa Maria Potthoff, Maximilian Brückner und Biley
Dirmirtas
mit Mitgliedern der Rainbow Borussen, dem ersten schwul-lesbischen
Fanclub des BVB
Photo: Rainbow Borussen
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Der
schwule Torwart Ecki versemmelt durch einen
Patzer den
Aufstieg seiner Freizeit-Kicker und wird prompt rausgeschmissen. Die
Schmach will er aber nicht auf sich sitzen lassen: In nur einem Monat,
so seine Wette, wird er mit einem schwulen Team seine Ex-Kollegen vom
Platz fegen. Mit beeindruckenden Fußballaufnahmen und Szenen
voll
menschlicher Tragikomik gelingt Regisseurin Sherry Hormann einer der
schönsten deutschen Filme des Jahres.
Dicke
Luft beim FC Boldrup. "Schwule können eben nicht
Fußball spielen", wird
der Rausschmiss von Torwart Ecki begründet.
Schließlich hat der den
Aufstieg in die Regionalliga vermasselt. Ecki nimmt die Herausforderung
an: "Wetten, dass ich euch mit einer schwulen Elf in vier Wochen vom
Platz fege?" Top, die Wette gilt! Die Ausgangssituation dieses
grandiosen Feelgood-Movies ist denkbar einfach. Und der Rest die
schönste deutsche Komödie des Jahres - wirklich!
Selbst sich anfangs
sträubende heterosexuelle Fußballfans in meinem
Bekanntenkreis sind
dieser Meinung.
Schwule und Fußball - geht das
überhaupt? Klaro:
Genauso gut wie Arbeitslose und Striptease in "Ganz oder gar nicht".
Regisseurin Sherry Hormann ("Irren ist männlich")
überrascht mit einer
Menge großartiger und spannender Spielszenen, in denen die
Kamera
zwischen den Beinen der Kicker zu schweben scheint. Richtig zu lachen
bekommen wir aber vorher: Wenn Ecki Boldrup verlässt, um mit
seiner
Schwester Susanne ausgerechnet in der
Macho-Fußballerhochburg Dortmund schwule Mitspieler zu
finden. Unter
welchen Umständen ihm das (fast nicht) gelingt, zeigt Sherry
Hormann
mit beeindruckender Sicherheit für Situationskomik und
Pointentiming.
Kichernd zwischen Klischee und Klischeebruch lautet die sympathische
Botschaft: Jeder Jeck ist anders.
Mit großen
Gefühlen, einer
tollen Besetzung und spitzen Dialogen sorgt der Film
für ein
beschwingtes Lebensgefühl, das von der Leinwand in die Herzen
der
Zuschauer springt. Solche Männer wollen wir!
Fazit: Gute-Laune-Film mit netten Kerlen und
hohem Fun-Faktor. So lustig kann Fußball sein.
Quelle: cinema.de
Vorne:
Regisseurin Sherry
Hormann,
Kameramann Hanno Lentz
Mitte:
David Rott, Maximilian Brückner, Edeson Batista de Jesus,
Christian Berkel, Edilton Pereira Da Cruz
Hinten: Andreas Schmitt, Rolf Zacher, Biley
Demirtas, Charly Hübner, Michael von Burg, Max Löw,
Lisa Maria Potthoff, Markus John |
"Männer wie wir"-Webseite
bei Hager Moss Film
Beinahe offizielle
Webseite
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DVD Extras:
Kinotrailer ; Kapitel- / Szenenanwahl ; Making Of ; Animiertes
DVD-Menü ; DVD-Menü mit Soundeffekten ;
zusätzliche
Szenen wahlweise mit Audio-Kommentar ; Audi-Kommentar zu
ausgewählten Filmszenen von Regisseurin Sherry Hormann, Autor
Benedikt Gollhardt und Hauptdarsteller Maximilian Brückner ;
Teamfilm
Spieldauer:
1:42:00 ;
Veröffentlichkeitsdatum: 09.06.2005 |
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