~ Premierenberichterstattung ~ Weltpremiere war am 8. August 2011 im Mathäser Filmpalast in München Kinostart Deutschland: 11.08.2011 ; Deutschschweiz: 11.08.2011 ; Österreich: 12.08.2011
Der Großteil des Publikums durfte zwar auch über diesen Teppich laufen, aber sie wurden bevor sie in den Fokus der Kameras kamen direkt in den Kinosaal geleitet. Prominenz und die üblichen A-da-beis kamen spärlich, entweder waren sie in Urlaub oder bei der gleichzeitig in Berlin stattfindenden Deutschlandpremiere des neuen Films von Harrison Ford und Daniel Craig. Einige, wie Produzent Oliver Berben nahmen lieber die Abkürzung hinter der Wand direkt ins Kino. Christian Tramitz und seine Frau habe ich erkannt, beide sahen sehr entspannt aus. Aber offenbar um Maxi moralisch zu unterstützen, kamen sogar sein Chef vom Münchner Volkstheater Christian Stückl und der Pressesprecher und vormalige Jesus der Oberammergauer Passionsspiele 2010, Frederik Mayet. Ausserdem begleiteten ihn seine Geschwister samt Eltern und Anhang und viele seiner Freunde.
Wir packten zusammen und suchten unsere Plätze im Kino 6 - dem größten des Hauses mit 840 Sitzen. Wir wurden noch kurz begrüßt und dann begann auch schon der Film. Für diejenigen, die den Roman tatsächlich nicht gelesen haben sollten, verraten leider die ersten paar Filmminuten schon ziemlich den größten Teil der Handlung. Aber wie mir der intimste Kenner von sowohl Roman wie auch Drehbuch verraten hat, endet der Film anders als der Roman. Im Roman und Drehbuch ist Pitschi Ende 30, Maximilian Brückner ist 32 und sieht noch nicht mal so alt aus. Deswegen ist Pitschis Problem der Midlife-Krise hier nicht wirklich nachvollziehbar. Maxi macht seine Sache aber so gut es Drehbuch und Umstände zulassen, und gibt alles. Mit Mira Bartuschek, die Pitschis Freundin Biene spielt, war Maxi zusammen auf der Schauspielschule und 2002 im Hörspiel "Hechtzeit", mit Stephan Luca (Arne) spielt er auch in "Die Route", mit Antoine Monet (Checko) hatte er in "Schwere Jungs" eine entscheidende Begegnung und mit Regisseur Gregor Schnitzler drehte er 2008 den SR-Tatort "Das schwarze Grab". Die Geschichte will ich hier nicht nochmals erzählen, dazu gibt es auf meiner Seite zum Film und auf der offiziellen Webseite genügend Informationen und Photos. Während des Films gab es Szenenapplaus und es wurde auch gelacht, manchmal gemeinsam, aber häufiger nach weiblichen und männlichen Zuschauern getrennt.
Nach dem Schlussapplaus holten der Geschäftsführer der Deutschen Columbia Pictures, Martin Bachmann und die Produzentin Christiane Ruff, die Crew auf die Bühne, bedankten sich bei allen Förderanstalten und ganz besonders bei der Deutschen BA, die im letzten Moment noch mit an Bord kam. Danach wurden die Schauspieler, die brav während der ganzen Filmdauer anwesend waren, einzeln auf die Bühne gebeten, auf dass sich jeder ihren oder seinen verdienten Applaus abholen konnte. Maxi, bescheiden wie immer, versuchte seinen Auftritt so unauffällig wie möglich zu gestalten, was ihm auch beinahe gelang. Die Damen erhielten Blumensträuße und man versammelte sich noch zu den obligatorischen Abschlussgruppenbildern, bevor es für die Besitzer von entsprechenden Armbändern weiter zur Aftershow-Party ins Pacha ging.
Für
die Zuschauer gab
es nach Verlassen des Saales von Lufthansa-Servicemitarbeitern jeweils
noch eine rote Rose
mit Wasserreservoir (wie sonst an die Flugpassagiere der 1. Klasse
ausgegeben) auf den Weg.
Mein Fazit: Der Film ist unterhaltsam, nicht besonders überraschend, die Gags leider zu platt ausgewalzt und sie werden auch noch erklärt. Maxi gibt wie schon erwähnt alles - ganz besonders seine Fähigkeiten der physischen Komik kann er hier gut einsetzen und er hat auch ein Timing für Comedy. Er kann halt nicht anders als gut spielen. Die anderen Schauspieler bleiben leider blass, was an ihren Rollen und an der Geschichte liegt. Kameramann Andreas Berger setzt aber alles wirklich sehr stimmig ins Bild - Bamberg sah selten schöner aus und Buenos Aires selten abweisender. Der Film hat das Genre der Komödie nicht neu erfunden, und dass weder Ernst Lubitsch noch Billy Wilder noch Woody Allen an Drehbuch oder Regie beteiligt waren ist offensichtlich. Doch für einen unterhaltsamen Abend bei dem momentan nicht vorhandenen Sommerwetter ist "Resturlaub" gut geeignet, aber wohl kaum ein heißer Anwärter auf den Bayerischen Filmpreis oder die Lolas 2012. Es war schön, dass die Premiere von "Resturlaub" in München stattfand, gut organisiert war und noch schöner war, dass ich ein Teil davon sein konnte. Danke - es hat mich sehr gefreut!
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Die
Termine der
Deutschland-Kinotour mit Darstellern, und zum Teil auch
mit Regisseur, Autor und Produzentin:
10.08. Düsseldorf - NRW-Premiere im Frankenheim Open Air-Kino: mit Maximilian Brückner, Mira Bartuschek, Dave Davis, Tommy Jaud, Gregor Schnitzler, Christiane Ruff 11.08. Bamberg - Cinestar Bamberg und Odeon - Kino & Café: mit Maximilian Brückner, Mira Bartuschek, Tommy Jaud, Gregor Schnitzler, Christiane Ruff 12.08. Dettelbach - Cineplex: mit Maximilian Brückner, Mira Bartuschek 13.08. Offenburg - Forum: mit Maximilian Brückner, Mira Bartuschek 14.08. Köln - Cinedom: mit Maximilian Brückner, Mira Bartuschek, Dave Davis, Tommy Jaud 15.08. Asbach - Cine Five Kino / Hachenburg - Cinexx: mit Mira Bartuschek, Dave Davis 15.08. Leipzig - Cinestar: mit Maximilian Brückner, Stephan Luca 16.08. Berlin - CinemaxX am Potsdamer Platz: mit Maximilian Brückner, Stephan Luca 17.08. Hamburg - CinemaxX Dammtor: mit Maximilian Brückner, Stephan Luca 18.08. Rosenheim - Citydome: mit Maximilian Brückner 25.08. Prien - Mike's Kino: mit Maximilian Brückner Stand: 12.07.11; alle Angaben ohne Gewähr. Quelle: Sony Pressestelle - -
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Photos, wenn
nicht anders erwähnt: maxgesucht ; Screencaps:
EFi
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