Interviews mit Maxi, Artikel und Berichte über ihn (eine Auswahl)

~ a work in progress ~

Maximilian Brückner: Sein Debüt als Regisseur
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Hallo München 4.2.2012
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Wir sind München!
Starke Münchner - Nach den Frauen gestern folgen jetzt 25 tolle Typen: Ob Sport, Show, Kultur, Wirtschaft oder Politik - diese starken Männer machen München zur lebenswerten Metropole.
Christian Ude, Münchner Oberbürgermeister: ...weil er der zweitlustigste Kabarettist der Stadt ist. Dieter Hildebrandt, Kabarettist: ...weil er der allerlustigste Kabarettist der Stadt ist. Charles Schumann, Bar-Legende und Model. Günther Sigl, Sänger der Spider Murphy Gang: ...weil ohne ihn die Schickeria keinen Namen hätte. Franz Beckenbauer, Fußball-Kaiser und Lichtgestalt: ...weil keiner so lässig Tore, Sprüche und Kinder macht. Wolfgang Reitzle, Vorstandsvorsitzender der Linde AG. Ottfried Fischer, Schauspieler und Kabarettist: ...weil er trotzdem ein Super-Typ ist. Maximilian Brückner, Schauspieler: ...weil er nach dem "Tatort" jetzt in Hollywood ermittelt. Herr Hirnbeiß, AZ-Maskottchen und Grantler: ...weil er jeden Tag eine Pointe parat hat. Eckart Witzigmann, Jahrhundertkoch. Michael Bully Herbig, Comedian und Regisseur: ...weil sich doch jeder mal verzettln darf. Albert Ostermaier, Schriftsteller: ...weil er Kultur und Kicken zusammenbringt. Patrick Süskind, Bestsellerautor: ...weil er das Poeten-Phantom der Stadt ist. Franz Herzog von Bayern, Oberhaupt des Hauses Wittelsbach: ...weil er der Chef der Münchner Kunst ist. Jonas Kaufmann, Tenor: ...weil er ganz München zur Opern-Bühne macht und nebenbei die Frauenherzen höher schlagen lässt. Peter Gauweiler, Politiker. Bruno Reichart, Herzchirurg. Hans Magnus Enzensberger, Dichter und Denker. Michael Käfer, Großgastronom. Stefan Braunfels, Architekt. Joachim Kaiser, Kritiker: ...weil er die letzte Lichtgestalt des Feuilletons ist. Sportfreunde Stiller, Band: ...weil sie den Soundtrack der guten Laune liefern. Papis Loveday, Model. Axel Milberg, Schauspieler: ...weil er der unmünchnerischste Münchner ist. Ulrich Wilhelm, BR-Intendant.
Abendzeitung München, 4./5. Februar 2012, online und Druckausgabe, Seite 40

Das Musikheft
"Hey, Hey, Hey" - Mikro frei für unsere Schauspieler in der Karaoke-Bar
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Fotos: Gabriela Neeb

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Protestsongs - unsere Regisseure zeigen Haltung
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volksmund, #6, 2011/12, Seiten 20+29
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"Für Steven Spielberg würde ich auch eine Standuhr spielen"
Tatort-Kommissar Maximilian Brückner über seinen Dreh mit dem Hollywood-Regisseur, den Drang zur Selbstdarstellung und sein Bauernhof-Investment

Maximilian Brückner, 32, humpelt. Der "Tatort"-Kommissar ist beim Renovieren seines Bauernhofes im Chiemgau von einer Leiter gefallen. Den Hof hat er im vergangenen Jahr gekauft, um mit seinen Brüdern und Eltern dort zu leben. Hier auf dem Land ist er auch aufgewachsen. Und er kennt auch jeden Traktor, der während des Gesprächs vorbeifährt. Auf einem sitzt der Xaver, einer seiner sieben Geschwister. Mit ihm und ein paar Bekannten will er möglichst bald Weißwürste essen. Also, los geht's.
Premiere Selbstgespräche Kulturbrauerei Prenzlauer BergSZ: Herr Brückner, reden wir über Geld. Sie wollten Arzt werden. Da hätten Sie mehr verdient als ein normaler Theaterschauspieler und sicherer wär's auch.
Brückner: Ich weiß, ich bin da reingeplumpst. Ich wollt' was ganz was Solides werden. Aber meine Mutter hat mich zur Schauspielschule geschickt.
SZ: Ach bitte.
Brückner: Ich weiß, hört sich an wie ausgedacht. War aber so. Sie meinte, das passt. Ich hab als Jugendlicher mit Freunden ein Hirtenstück gespielt. Nicht so ein langweiliges, getragenes, eins mit Musik. Wir waren die Stars aufm Dorf. Und später haben wir bei den Nachbarn im Heustadl Theater gespielt. Ich war der junge Liebhaber. Das hat vor allem den älteren Damen gefallen und meiner Mutter auch (lacht). Vielleicht wollte sie deshalb, dass ich Schauspieler werde.
SZ: Und dann sind Sie einfach vom Dorf nach München zur Prüfung gefahren?
Brückner: Ich war Zivi, die Texte hab ich im Sani-Wagen geübt, mit den alten Damen, die ich gefahren hab. Den "Woyzeck" nahm ich, weil's davon einen Film mit Klaus Kinski gab. Und "Viel Lärm um nichts" von Shakespeare. Und den Monolog aus dem Hirtenstück, weil ich den schon kannte. Aber als ich zum Vorsprechen kam, waren da lauter irre engagierte Bewerber mit Bongos, Gitarren, Schwertern und Kostümen.
SZ: Und Sie?
Brückner: Ich stand da in Jeansjacke mit meinem Heftl. Da war ein Tisch im Schatten, in Silhouetten hab ich gesehen, dass da jemand hockt. Einer fragte: Können Sie Hochdeutsch? Naa, hab ich geantwortet, kon i ned. Dann kam schon so ein genervtes Schnaufen.
SZ: Mit was fingen Sie an?
Brückner: Mit dem Hirtenstück, das konnt' ich am besten. "Guad Nochd beinand, nix fir unguad, i kim vom Chiemgau …“ und dann hab ich gemerkt, die lachen sich kaputt. Ich bin so sauer geworden! Ich hab das dann ein bisschen aggressiv gespielt, glaub ich. Aber mei, die haben halt kein Wort verstanden, ich hätte auch Chinesisch reden können.
SZ: Sie sind durchgefallen.
Brückner: Nein, die haben mich genommen! Sie sagten: Wir wissen zwar nicht, was wir mit Ihnen anfangen sollen, aber wir probieren es mal.
SZ: Und dann zogen Sie vom Chiemgau nach München?
Brückner: Musste ich, um das Bairisch loszuwerden. Sprechunterricht. Die hatten Arbeit mit mir. Ja, ich war grad mal 60 Kilometer von zu Hause weg und dacht': Das ist das Größte hier in München.
SZ: Vom Dorfleben zu den Künstlern. Sind Sie abgehoben?
Brückner: Nach meinem ersten Film "Männer wie wir" kam ich nach Hause und dachte, jetzt bin ich der große Zampano, und alle müssen mich toll finden. War aber nicht so. Die sagten: Hier dreht sich nicht alles um dich.
SZ: Inzwischen sind Sie "Tatort"-Kommissar. Haben Sie mal versucht, Ihre Prominenz auszunutzen?
Brückner: Versucht hab' ich's, aber es hat nicht hingehaut. Sie werden lachen, aber in Rosenheim bin ich mal ausgegangen. Und bin in keinen einzigen Club reingekommen. In Rosenheim! Da musste ich selbst drüber lachen.
SZ: Das hat schon Ihre Eitelkeit gekränkt, oder?
Brückner: Der Hang nach Aufmerksamkeit ist bei Schauspielern schon stark ausgeprägt, sonst würd' sich ja keiner auf der Bühne zum Kasperl machen und darauf warten, dass die Menschen klatschen. Da gehört auf jeden Fall Narzissmus und der Drang zur Selbstdarstellung dazu. Wenn ich auf der Bühne stehe, geb' ich Gas. Das gefällt mir, wie bei einem Affen, dem man Zucker gibt. Aber für mein echtes Leben, da brauch ich das nicht.
SZ: Das sagen alle.
Brückner: Wirklich nicht. Ich hab genug Liebe daheim. Ich muss mir die nicht irgendwo anders suchen. Die Aufmerksamkeit von außen schmeichelt mir. Aber die Medien, die Leut', die hassen dich genauso schnell, wie sie dich heut' lieben. Das kann dir bei deiner Familie nicht passieren. Die nehmen mich auch, wenn ich mal einen rechten Mist gebaut hab'.
SZ: Haben Sie das nie hinterfragt, Ihr Dorf, Ihre Familie?
Brückner: Klar, beim Trachtenverein könnt man sagen, das sind "die letzten Indianer". Aber die zentrale Frage ist doch: Was tut mir gut?
SZ: Sie haben zwei feste Engagements: Sie spielen immer ein, zwei Stücke im Jahr am Volkstheater in München. Und einmal im Jahr wohnen Sie für vier Wochen im Saarland, als "Tatort"-Kommissar Franz Kappl sind Sie bundesweit bekannt geworden.
Brückner: Das Saarland ist ein nettes Fleckchen. Aber der Kappl ist mir oft sehr fern, der ist so ehrgeizig. Manchmal find' ich ihn richtig unsympathisch. Trotzdem ist es interessant, ihn zu spielen. So kann man auch so einen Charakter mal ausprobieren. Vielleicht hab ich aus Versehen genau den richtigen Beruf erwischt. Inzwischen ist der Kappl modemäßig auch endlich im 21. Jahrhundert angekommen. Früher mit der Lederjacke, so sehr neunziger Jahre, das war nicht so mein Stil. (Ein Traktor fährt vorbei.)
Brückner: Ah! Mein Bruder Xaver. Ich hab mir mit meinen Brüdern im letzten Jahr hier ein großes Bauernhaus für uns alle zusammen gekauft, mit einer alten Mühle dabei. Wir haben es komplett entkernt, dann Bodenplatten rein, Heizung rein, die Wände abgeschlagen, alles neu verputzt. Und meine Eltern ziehen mit ein.
SZ: Haben Sie das Geld für das Haus bar auf den Tisch gelegt?
Brückner: (lacht sehr) Nicht ganz. Aber ich hab mir einen Traum erfüllt. Bisher machen wir nur Heu und verkaufen es. Aber wir wollen drei Ochsen, ein paar Schweine und Enten anschaffen.
SZ: Andere wollen unbedingt von zu Hause weg. Sie kaufen mit Ihrer Familie ein Bauernhaus auf dem Land.
Brückner: Ich versteh jeden, der vom Land weg will, wenn da lauter engstirnige Vollidioten rumlaufen. Aber so ist meine Familie nicht, auch nicht mein Freundeskreis. Die sind weltoffen und denken weiter. Die haben das schon lernen müssen. Als ich im Kino nackt über die Leinwand rannte oder einen Mann küssen musste zum Beispiel.
SZ: Sind das noch die Freunde vom Hirtenspiel?
Brückner: Ja, genau die. Zuletzt haben sie mich arg auf den Arm genommen. Ich hatte ein Casting für den neuen Film von Steven Spielberg über den Ersten Weltkrieg. Und dann haben sie mich angerufen und sich gemeldet mit: "Hier Spielberg, ich hätte da eine Rolle für Sie." Am Anfang hab ich's geglaubt. (lacht)
SZ: Haben Sie die Rolle denn bekommen?
Brückner: Ja. Es war eine kleine Rolle. Ich sag da einen Satz. Wenn Ihnen das Popcorn runterfallt, kann es sein, dass Sie mich übersehen in dem Film. Aber ich hab mir noch nie so in die Hosen gemacht wie da. Ich habe kaum reden können vor Aufregung.
SZ: Bei einem solchen Film werden ganz andere Summen ausgegeben als in Deutschland, oder?
Brückner: Ich wurde nach London geflogen, in einem Superhotel bei der Oxford Street untergebracht. Als ich zum Dreh kam, waren da drei Zelte so groß wie die vom Oktoberfest, wo die Leute sich umziehen und essen. Das war unvorstellbar. 200 Schauspieler waren da in Kostümen. Und dann kommt Steven Spielberg und sagt: "Hey Maximilian, I'm Steven." Er erklärte mir, was ich tun sollte. Ich spielte einen deutschen Soldaten, die typische Rolle für einen deutschen Schauspieler in Hollywood. Ich musste jemanden zusammenschreien wegen eines Pferds. Egal. Es war trotzdem toll. Für Steven Spielberg würde ich auch eine Standuhr spielen.

Interview: Alina Fichter und Hannah Wilhelm, in der Reihe: "Reden wir über Geld". Süddeutsche Zeitung, 30. September 2011, Seite 26

Is it love?
Die beiden Tatort-Kommissare Sibel Kekilli (31) und Maximilian Brückner (32) sind privat alles andere als eisenhart. Beide laufen schon beim Anblick eines Beamten in Uniform rot an. Und auch in Bezug auf das Thema Liebe/Beziehung sind die Schauspieler weitaus kompromissbereiter, als ihre Rollen glauben machen, wie Redakteurin Michèle Loetzner beim JOLIE-Doppelinterview am 15.Juli 2011 in München herausfand.
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Jolie, #10/2011, Seiten 165-169
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Lampenfieber
VOGUE-Shooting in Berlins Lokalgröße "Borchardt". Acht Stars des deutschen Films und ein Thema: das Verhältnis zum eigenen Bild. Iris Berben, Sebastian Koch, Heike Makatsch, Maximilian Brückner, Katharina Schüttler, Clemens Schick, Sibel Kekili, Matthias Schweighöfer.

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Vogue, #9/2011
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Drinnen ist draussen
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GQ, September 2011, Seiten 99-102
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mobil, #08/2011, Seite 9
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Sagen Sie jetzt nichts
Vier Uhr in der Früh, der 38. Deutsche Filmball im Münchner Hotel Bayerischer Hof neigt sich dem Ende zu, im Saal ertönt der ABBA-Oldie Dancing Queen, ein klassischer Rausschmeißer. Das Ende einer Promi-Party. In den vergangenen acht Stunden hat unser Fotograf rund 400 Mal auf den Auslöser gedrückt. Aber anstatt wie viele andere Kollegen im Gedränge des Ballsaals oder auf dem roten Teppich auf einen gelungenen Schnappschuss zu hoffen, haben wir zwanzig der besten deutschen Schauspieler gebeten, uns ganz in Ruhe zwei Fragen zu beantworten.
Erstens: "Was macht Sie zum Star?" Und zweitens: "Haben Sie sich schon mal für einen Filmauftritt geschämt?"
Unsere Einladung angenommen haben unter anderem Katja Riemann, Sebastian Koch, Florian David Fitz, Hannelore Elsner, Dominic Raacke, Feo Aladag, das Liebespaar Christian Ulmen und Collien Fernandes, Thomas Heinze, Maximilian Brückner, Anatole Taubman, Bastian Pastewka, Elyas M'Barek und Thomas Kretschmann.
SZ Magazin
SZ Magazin 4.2.2011
Fotos aufgenommen am 15. Januar 2011 anlässlich des 38. Deutschen Filmballs im Hotel Bayerischer Hof in München. Fotograf: Frank Bauer.

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cast, #4/2008, Seiten 10-12
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Riedering trifft Gern - Shootingstars im Gespräch
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volksmund, #2, 2007/08, Seiten 21-27
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Dieter Mayr portraitierte für das SZ-Magazin die vier Bayern (nein, keine Fussballer!) Christian Stückl, Maximilian Brückner, Markus Rosenmüller und Stefan Zinner.
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SZ Magazin 4.5.2007, Seiten 18-21
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Stern TV Magazin, #42/2006
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Bunte, #5/2006
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Seite erstellt im Oktober 2011 von EFi
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