Magdalena
  Volksstück von Ludwig Thoma (* 21. Januar 1867 - † 26. August 1921)


  Münchner Volkstheater 2012 -

Magdalena - ein Volksstück in drei Aufzügen
Personen: Thomas Mayr, genannt Paulimann, Gütler ; Mariann Mayr, sein Weib ; Magdalena, beider Tochter ; Jakob Moosrainer, Bürgermeister ; Lorenz Kaltner, Aushilfsknecht bei Mayr ; Benno Köckenberger, Kooperator ; Barbara Mang, Taglöhnerin ; Martin Lechner, Bauernsohn ; Valentin Scheck, Bauer ; Johann Plank, Bauer ; Ein Gendarm. Bauern, Weiber, Knechte, Mägde, Schuljugend.
Die Handlung spielt im Hause des Thomas Mayr in Berghofen, einem Dorf des Dachauer Bezirkes. Zwischen dem ersten und zweiten Aufzug liegen sechs Wochen, zwischen dem zweiten und dritten einige Tage. (Verlag A. Langen, ©1912)

In einem Brief schrieb Thoma über das Werk: "Meine Magdalena entstand fix und fertig im Kopfe, seiner Zeit, als ich in Egern die Fronleichnamsprozession durch die Felder ziehen sah. Die kleinen, weißgekleideten Mädel, die hinter dem Pfarrer hertippelten, machten mir einen rührenden Eindruck. Was wird aus ihnen werden? Wie lange halten sie fest an dem Kinderglauben? Und plötzlich stand ein Schicksal von so einem armen Ding vor meinen Augen."
Uraufführung war am 12. Dezember 1912 unter der Regie von Viktor Barnowsky, im Kleinen Theater zu Berlin Unter den Linden.

Im Hause Thomas Mayr ist die Welt aus den Fugen. Die Mutter Marianne liegt seit Wochen sterbenskrank danieder, und jetzt bringt die Polizei das Kind nach Hause. Der Bürgermeister sorgt sich um die Moral im Dorf. Oder will er doch nur die Gelegenheit nutzen, um mit Thomas Mayr eine alte Rechnung zu begleichen? Auch der Pfarrer, der seinen Blick nur aufs Ewige hin gerichtet hat, findet keine Worte, um die Familie zu trösten.
Nach dem Tod der Mutter kommt das Dorf immer mehr in Aufruhr. Wollte zunächst keiner ein Detail des Skandals versäumen, will nun keiner mehr etwas mit den Mayrs zu tun haben. Als die Bauernburschen sich einen Spaß mit "Magdalena" machen wollen, geht der Streich nach hinten los. Die Situation spitzt sich zu. Nachbar, Bürgermeister und Bauern versammeln sich zum Tribunal bei den Mayrs. Der Vater soll sein Kind zur Rede stellen und aus dem Dorf jagen. Kaum weniger verzweifelt als sein Kind, sticht der Vater mit dem Messer zu: "Jetzt reißt's as naus in d'Schand!"
Ludwig Thomas Stück gelingt mit handfesten naturalistischen Mitteln des Bauerntheaters eine progressive Gesellschaftskritik, die über die Auseinadersetzung mit den gesellschaftlichen und moralischen Maximen der Zeit am Ende des Deutschen Kaiserreichs bis heute Gültigkeit hat. Egal ob "Moral", "Gesellschaftskonsens" oder "Wirtschaftlichkeit" - als abstraktes Prinzip, kann jedes Schlagwort zur Legitimation von Unrecht dienen. Maximilian Brückner wird mit seiner ersten Regiearbeit am Volkstheater das Stück des bedeutendsten bayerischen Schriftstellers des letzen Jahrhunderts entstauben. Doch sieht die Welt für Magdalena auch im 21. Jahrhundert nicht viel rosiger aus. (Pressetext Volkstheater München, ©2012)
Magdalena Webplakat
Premiere am 23. Februar 2012
Besetzung:
Florian Brückner - Leni
Wolfgang Maria Bauer - Thomas Mayr, gen. Paulimann
Ursula Maria Burkhart - Mariann Mayr
Alexander Duda - Jakob Mosrainer, Bürgermeister
Peter Mitterrutzner - Benno Köckenberger, Kaplan
Hubert Schmid - Valentin Schleck, Bauer
Mara Widmann - Zenzi, Aushilfe bei Mayr
Peter Fasching - Martin Lechner, Bauernsohn
Ercan Karacayli - Esat Yıldırım
Franz Maier - Bua 1
Ferdinand Schuster - Bua 2
Stab:
Inszenierung: Maximilian Brückner
Bühne und Kostüme: Katharina Dobner

Eintrittskarten für Magdalena am Münchner Volkstheater

"Tatort"-Kommissar Maximilian Brückner wird Theaterregisseur
München - Gerade noch mit "Resturlaub" im Kino, ist Maximilian Brückner dick im Geschäft. Jetzt geht er zu seinen Wurzeln zurück. Am Münchner Volkstheater wird er ein Stück von Ludwig Thoma inszenieren.
Schauspieler und Saar-"Tatort"-Kommissar Maximilian Brückner geht unter die Theaterregisseure. Am Münchner Volkstheater inszeniert er im kommenden Jahr Ludwig Thomas "Magdalena". Es ist das erste Mal, dass der Münchner Schauspieler ("Resturlaub"), der seine Karriere im Volkstheater begann und dort heute noch unter anderem in "Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben" zu sehen ist, ein Theaterstück inszeniert.
Das Stück um eine Bauerstochter, die ihr Elternhaus verlässt, sich mangels Geld in der Stadt prostituieren muss und nach ihrer Rückkehr von der Dorfgemeinschaft ausgegrenzt wird, ist eine von acht Neuinszenierungen der kommenden Saison.
(dpa), Münchner Merkur, 15.09.2011

Mit genug Strom in die neue Saison - Das Münchner Volkstheater stellt sein Spielzeitprogramm vor:
Los geht es mit "Bluthochzeit" in der Regie von Miloš Lolić, Intendant Christian Stückl bringt "Der Stellvertreter" auf die Bühne und das Festival "Radikal jung" geht weiter. ... Viel Beachtung wird einem Regiedebüt im Januar gewiss sein: Maximilian Brückner, gefeierter Boandlkramer im "Brandner Kaspar", inszeniert "Magdalena" von Ludwig Thoma. Ein bayerischer Stoff sei für den Maxi richtig, fand Stückl.
Gabriella Lorenz, AZ München, Druckausgabe 17./18.09.2011, S. 23

Filmreporter: Können Sie sich vorstellen, selbst mal Regie zu führen?
Maximilian Brückner: Am Theater mache ich das jetzt ja.
Filmreporter: Was für ein Stück inszenieren Sie?
Brückner: "Magdalena" von Ludwig Thoma. Es ist ein Drama, das nur in einem Raum spielt. Die Tochter kehrt aus der Stadt zurück, wo sie Prostituierte war. Am Ende treiben es die Bürger so weit, dass der Vater schließlich seine Tochter ersticht. Ich stelle mir die Frage, wie ich so ein Thema zeitgerecht inszenieren kann.
Filmreporter: Aber Sie spielen nicht mit?
Brückner: Nein. Die Regie reicht mir völlig. So weit bin ich noch nicht, dass ich beides könnte.
Willy Flemmer, filmreporter.de, 13.12.2011

Am 23. Februar hat Ludwig Thomas "Magdalena" am Volkstheater Premiere. Maximilian Brückner wechselt die Seiten und wird das erste Mal an einer professionellen Bühne inszenieren. Das Stück wurde genau vor 100 Jahren in Berlin uraufgeführt. Auf die Frage, was ihn an Ludwig Thoma interessiert, antwortete Maximilian Brückner unlängst in einem Interview: "Die Menschen funktionieren immer noch gleich. Wir wollen alle wahnsinning offen sein, aber wir sind es nicht. Wir können es nur besser verbergen. Wie bringt man einen Menschen so weit, dass er sein eigenes Kind umbringt? Diese Mechanismen interessieren mich total."
Pressestelle Münchner Volkstheater, 10.01.2012

Theatermacher fürs Grobe - Schauspieler Maximilian Brückner spricht über sein Regiedebüt (auf hochdeutsch!)
Jetzt versucht sich Maximilian Brückner erstmals als Regisseur: Im Volkstheater in München inszeniert er "Magdalena" - ein bayerisches Bauerntheaterstück. Am 23. Februar gibt's die Premiere - Susanne Burkhardt hatte vorher die Gelegenheit, mit Maximilian Brückner zu sprechen.
Sie können das vollständige Gespräch mindestens bis zum 12. Juli 2012 als MP3-Audio im Audio-on-Demand-Angebot von dradio.de hören.
Deutschlandradio Kultur, 12.02.2012

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Maximilian Brückner inszeniert "Magdalena": Interview zur Premiere
München - Maximilian Brückner wagt sich an seine erste Regie: Am Münchner Volkstheater inszeniert er Thomas "Magdalena". Lesen Sie hier das Merkur-Interview zur Premiere.

 Foto: © Schlaf
In Ludwig Thomas "Magdalena" von 1912 spielte einst die Crème de la crème der bairischsprachigen Schauspieler, man denke nur an Therese Giehse und Rudolf Vogel. Aber in unseren Tagen ist das "Volksstück" ziemlich in Vergessenheit geraten. Das Volkstheater macht sich nun daran, das Werk neu zu entdecken (Premiere am 23. Februar) und holt dabei Wolfgang Maria Bauer als Paulimann wieder auf eine Münchner Bühne zurück. Schauspieler Maximilian Brückner, der amtierende Boandlkramer, wagt sich an die Regie - seine erste.
mm: Wie sind Sie auf "Magdalena" beziehungsweise Thoma gestoßen?
Vor Jahren auf der Schauspielschule, ich glaube, nach dem Seminar für Volksschauspieler 2002 wollte ich daheim in Riedering ein bissl anderes Theater machen. Ich habe das Stück nicht verändert, sondern ganz einfach, schlicht inszeniert.
mm: Sie haben das Stück gekannt?
Es gibt ja relativ wenige passende Stücke für so ein Projekt. Das war der eine Grund. "Magdalena" wird kaum mehr gezeigt, das Buch gibt es nur noch im Antiquariat. Das war der andere Grund, warum ich das Drama jetzt fürs Volkstheater angehe. Mich interessiert "Magdalena". Ich finde es immer noch aktuell - natürlich mit einigen Verschärfungen.
mm: Ihre Leni ist kein Madl, sondern ein Bursch, der in der Stadt auf den Strich gegangen ist und deswegen heim ins Dorf zu den Eltern geschickt wird. Warum die männliche Version?
Ich habe aus dem Mädchen einen Jungen gemacht, damit sich der Konflikt mit dem Vater verschärft. Wenn es noch das Mädl wär', würde das Dorf zu bieder, zu katholisch dastehen. Der Zuschauer sagt dann: "Mein Gott, das ist nicht das Tollste, aber damit kann man doch umgehen." Aber bei so einem Vater-Sohn-Verhältnis spitzt sich das Problem zu. Jeder fragt sich: "Könnte ich ertragen, dass mein Sohn sich prostituiert?" Wichtig war mir außerdem das Bairische. Ich fühle mich sicherer dabei. Aber vielleicht hätte ein anderes Stück auf Hochdeutsch genauso funktioniert... Das Grundgerüst, dass Menschen andere Menschen ausschließen, weil sie eine andere Hautfarbe haben, eine andere Religion oder Sexualität, ist gleichgeblieben - heute wie damals. Aber der Konflikt sollte stärker sein. Ich denke, 80, 90 Prozent der Leute könnten mit einer derartigen Situation nicht zurechtkommen. Das ist die Grundidee.
mm: Sie sind auf dem Dorf aufgewachsen und leben noch dort. Ist der Umgang mit dem Skandal anders als in der Stadt?
Auch in der Stadt entstehen Dörfer - jeder baut sich sein eigenes Dorf. Man kann sich in der Stadt besser rausziehen, aber in der Clique redet man übereinander. Generell haben die Menschen Angst, wenn sich Grenzen öffnen. Das sind gefährliche Phasen, die in Radikalität kippen können.
mm: "Magdalena" ist Ihre erste Regie. Was hat Sie gereizt?
Damals als Student hat es Spaß gemacht - auch den Schauspiel-Laien. Zunächst hatte ich ja von ihnen gelernt, und nach der Schauspielschule habe ich sie an ihre Grenzen geführt.
mm: Das war der erste Test, bei dem man merkt: Ich kann's...
Ob ich's kann, weiß ich nicht. Ich glaube, du fängst jedes Mal von vorn an. Wie beim Schauspiel auch. Zu meinen, man hat ein Repertoire, das man bloß auspacken muss, ist nicht mein Weg. Auch wenn ich eine Rolle erarbeite, geht's mir so: Ich denk', was hab’ ich überhaupt in dem Beruf verloren? Da muss ich eben hinarbeiten. Ich möchte auch wieder in Riedering was machen, nix Großes. Es geht nicht darum, dass ich dort inszeniere, sondern dass wir Spaß haben. Damals hat der Stückl mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, bei ihm ein Drama zu inszenieren. Ich habe geantwortet: "Nein, ich bin zu jung, ich kann das nicht." Und jetzt bin ich vielleicht immer noch zu jung, aber ich hab's mich wenigstens getraut.
mm: Christian Stückl hat dann wieder bei Ihnen angeklopft?
Nein, ich habe mich gemeldet, und er hat gesagt: "Überleg' Dir was." Ich habe "Magdalena" vorgeschlagen - mit meiner Idee. Das ist ja ein Gesamtpaket. Ich habe einiges umgestellt, wollte jedoch am Thoma-Stück nahe dranbleiben. Es wirkt holzschnittartig, hat aber viel Kraft. Wenn man es zu sehr verheutigt, dann verliert es an Kraft. Das merke ich jetzt erst nach vier Wochen Proben: Man muss darauf schauen, dass die Sätze ganz klar gesagt werden. Man muss sie greifen und dem anderen ins Gesicht hauen.
mm: Wie ist es mit dem alten Bairisch?
Die Schauspieler tun sich wahnsinnig schwer mit dem Textlernen.
mm: Wie schwierig ist es, mit einem wie Wolfgang Maria Bauer, der selbst nicht nur Schauspieler, sondern auch Regisseur und Autor ist, zu arbeiten?
Ich hab' auch Angst gehabt. Aber mit Wolfgang Maria Bauer - ich bin froh, dass wir ihn haben - kann man super arbeiten. Der schmeißt sich voll rein. Wir haben uns überhaupt nicht gekannt; wir haben ein-, zweimal telefoniert, einen Menschen lernst du allerdings erst auf der Probe kennen. Viele würden einen Jungregisseur vielleicht auflaufen lassen - das hat er nie getan. Aber meine Art zu arbeiten ist auch ein Wir. Da sitzen zehn Leute mit vielen Einfällen. Selbst wenn nur zehn Prozent davon gut sind, ist das schon einiges. Es ist ein Miteinander-Finden. Ich weiß am Anfang selbst nicht, wohin das Stück geht.
mm: Ihr Bruder Florian hat die Magdalena-Funktion übernommen.
Wir arbeiten sehr gut zusammen. Ich wollte nicht unbedingt meinen Bruder für die Rolle, aber es ist recht schwer, einen jungen Bairisch sprechenden Schauspieler zu finden. Wenn ich sehe, wie filigran er und was für ein Prackl Mannsbild der Bauer ist, dann entsteht da die richtige Spannung.
Das Gespräch führte Simone Dattenberger. Münchner Merkur, 17.02.2012

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"Meine Magdalena? Ist ein Mann"
Schauspieler Maximilian Brückner über sein Regiedebüt am Volkstheater, seinen Dreh mit Steven Spielberg - und warum er neuerdings Bart trägt
Die Leute kennen ihn von der Bühne ("Brandner Kasper"), vom Film ("Räuber Kneißl") und vom Fernsehen ("Tatort"). Maximilian Brückner, 33, gilt als einer der talentiertesten Schauspieler der Generation Schweighöfer und Stadlober. Beliebt ist er außerdem. Das alles setzt er jetzt aufs Spiel. Am Münchner Volkstheater inszeniert er eine mutige "Magdalena" nach Ludwig Thoma. Er ist ein bisschen nervös.

 Foto: © Hans-Rudolf Schulz
Welt am Sonntag: Oh, der Bart: ist ja cool!
Maximilian Brückner: Der was? Der Bart? Ach so. Das ist kein modisches Statement. Zurzeit komme ich einfach zu nichts, zum Rasieren schon gar nicht. Womöglich ein erstes Zeichen von Verwahrlosung (lacht).
Welt am Sonntag: Sie inszenieren gerade Ihr erstes Stück, kommen direkt aus den Proben. Wie läuft's?
Maximilian Brückner: Ich weiß es nicht. Ehrlich.
Welt am Sonntag: Wie ist es, wenn plötzlich alle auf einen hören? Oder sind auch ein paar Bockige drunter?
Maximilian Brückner: Die gibt's immer! Ich kenne mich ja auch selbst als Schauspieler: Du kommst auf irgendwas, findest es gut, willst es auf gar keinen Fall weglassen ...
Welt am Sonntag: Und? Wie gehen Sie damit um?
Maximilian Brückner: Na ja, ich merke, dass mir der Background fehlt, die Erfahrung, dass ich in so einer Situation gleich sagen kann: Passt! Oder: Passt nicht! Und weiter! Gerade sind wir beim Beleuchten. Das habe ich auch noch nie gemacht. Da eine Sprache zu finden, damit die anderen verstehen, was man von ihnen will, ist nicht so einfach. Und ich spür' jetzt die Verantwortung. Als Regisseur bin ich es, der ein Gesamtkonzept im Kopf haben muss. Und das Gemeine ist, dass man erst am Schluss sieht, ob das, was man sich gedacht hat, auch aufgeht. Da habe ich schon ein bisschen Schiss.
Welt am Sonntag: Ist es nicht ein Vorteil, dass Sie sich in der Komfort-Kuschelzone "Ihres" Volkstheaters austesten können?
Maximilian Brückner: Ich bin dem Christian Stückl unheimlich dankbar, dass er mich lässt. Auf jeden Fall. Er hat mich vor zehn Jahren mal gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, ein Stück zu inszenieren. Damals war ich Anfang 20, neu am Volkstheater und total grün hinter den Ohren. Ich hab' mich einfach nicht getraut. Aber irgendwie ist da was in mir gewachsen. Jetzt tue ich's, weil ich will. Und man wird sehen, ob ich den Mund zu voll genommen habe. Oder eben nicht.
Welt am Sonntag: Kommt der Chef manchmal in die Proben?
Maximilian Brückner: Er war schon da. Und hat das Experiment auch noch nicht abgebrochen. Das ist halt der Christian: Der probiert gern was aus, und manchmal haut's hin und manchmal nicht.
Welt am Sonntag: In den vergangenen zehn Jahren hatten Sie jede Menge Zeit, sich was abzuschauen: am Volkstheater oder beim Dreh mit Filmemachern wie Marcus H. Rosenmüller, Detlev Buck oder Steven Spielberg. Was war Ihr größtes Aha-Erlebnis bei der Arbeit mit diesen Cracks?
Maximilian Brückner: Was mich am meisten beeindruckt, ist die Energie, die die haben. Die Begeisterung. Wie sie Leute mitreißen können. Die sind wie eine Supernova, wo du denkst: Wann verbrennt denn die? Die verbrennt ja nie! Na gut, und Spielberg, das ist an mir vorbeigerauscht, das hab' ich gar nicht richtig mitgekriegt.
Welt am Sonntag: "Gefährten", Steven Spielbergs neuer Film, in dem Sie einen deutschen Offizier spielen, ist gerade in Deutschland angelaufen.
Maximilian Brückner: Ja, aber von mir ist nicht viel drin. Ich wisch' einmal kurz durchs Bild, pfeif' jemanden zusammen, wie man das als deutscher Offizier so macht, das war's. Der Rest fiel der Schere zum Opfer. Aber ich bin deshalb nicht böse. Ich hab' Spielberg auf dem Set einmal kurz gesehen. Plötzlich stand er vor mir. Wie eine Erscheinung. Dann war er wieder weg. Aber das allein war den Spaß wert. Als Jungregisseur am Theater kann ich beim Film ohnehin nicht so viel lernen.
Welt am Sonntag: Warum?
Maximilian Brückner: Na ja, beim Film kannst du im Nachhinein vieles wieder geradebiegen. Du kannst allein durch geschicktes Schneiden Spannung erzeugen. Wenn am Theater die Spannung erst mal weg ist, hast du verloren.
Welt am Sonntag: Und, wie schaut's aus?
Maximilian Brückner: Wir machen jetzt dann zum ersten Mal einen Komplettdurchlauf. Dann werden wir sehen, ob Zug drin ist.
Welt am Sonntag: Sie haben sich für Ihre erste Regiearbeit einen Stoff von Ludwig Thoma ausgesucht, "Magdalena". Worum geht es in dem Stück?
Maximilian Brückner: Es geht um eine Familie. Auf dem Land. Die Tochter ist abgehauen in die Stadt, sie ist weg, und jeder weiß, dass sie dort untergegangen ist. Sie hat sich prostituiert. Eines Tages wird sie heimgebracht. Sie versucht, sich zu integrieren. Dann stirbt noch im ersten Akt die Mutter. Im zweiten sind Vater und Tochter allein daheim, die beiden versuchen, sich zu arrangieren. Aber irgendwann wird der Druck von außen, vom Dorf, so groß, dass der Vater die Tochter ersticht.
Welt am Sonntag: Was hat Sie an diesem, nun ja, eher konventionellen Stoff so interessiert?
Maximilian Brückner: Die Mechanismen, die immer dann einsetzen, wenn jemand anders ist.
Welt am Sonntag: Geschichten von gefallenen Mädchen, von archaischen Ehrbegriffen und bigotter Moral waren schon zu Thomas Zeiten, 1912, nicht neu. Das war damals der Hauptkritikpunkt an dem Stück.
Maximilian Brückner: Wie die Leute funktionieren, wenn einer anders ist, eine andere Hautfarbe hat, eine andere Religion und so weiter, ändert sich nie. Leider. Insofern ist "Magdalena" eigentlich zeitlos. Ich hab' trotzdem versucht, es zuzuspitzen ...
Welt am Sonntag: Inwiefern?
Maximilian Brückner: Meine Magdalena ist ein Mann. Es ist der Sohn, nicht die Tochter, die sich prostituiert. Aus dem Konflikt des Vaters mit der Tochter wird bei mir ein Vater-Sohn-Konflikt, und der ist noch mal härter, weil die ganzen alten Vorstellungen vom Maskulinen mit hereinspielen.

Maximilian Brückner im Foyer des Volkstheaters. Foto: © Hans-Rudolf Schulz 
Welt am Sonntag: "Magdalena" als Schwulendrama?
Maximilian Brückner: Es geht mir gar nicht ums Schwulsein. Für mich ist dieser Sohn nicht schwul. Sondern es geht darum, dass jemand heimkommt und die Leute ihn wie einen Außerirdischen behandeln. Sie verstehen nicht, wie man "so was" machen kann. Wobei man dieses "so was" ja nicht sieht. Es sind Bilder, die die Leute im Kopf haben, mit denen sie nicht klarkommen, was dazu führt, dass am Schluss alles eskaliert.

 Foto: © Hans-Rudolf Schulz
Welt am Sonntag: Wir wussten ja schon, dass Sie ehrgeizig sind. Aber wie gehen Sie mit Niederlagen um? Wenn es zum Beispiel für die Darstellung eines krisengeschüttelten Singles in "Resturlaub" Verrisse hagelt? Wenn von Klamauk die Rede ist?
Maximilian Brückner: Solche Sachen stören mich nicht so. Natürlich ist es schön, wenn ein Film gut läuft. Und ich hätte "Resturlaub" schon deshalb mehr Zuschauer gewünscht, weil ich den Film auch selbst gern mag. Ich hatte Spaß beim Drehen. Und vielleicht hat der Film ja außer mir noch ein paar Leuten gefallen. Also: Das ist schon okay. Hilft ja nix!
Welt am Sonntag: Wie groß war die Enttäuschung, als Sie beim Saar-"Tatort" zusammen mit Ihrem Co-Ermittler Gregor Weber rausgeflogen sind?
Maximilian Brückner: Na ja, das hat schon wehgetan, denn für mein Gefühl waren wir, der Gregor und ich, da eigentlich auf einem guten Weg. Ich hab's auch nicht verstanden, denn die Begründung - von wegen unsere Geschichte sei auserzählt -, die war ja nicht sehr überzeugend. Eher ein Vorwand.
Welt am Sonntag: Das Duo Kappl/Deininger alias Brückner/Weber hat es den Verantwortlichen dann ja noch mal so richtig gezeigt - und mit der letzten Folge die beste Quote eingefahren, die je ein Saar-"Tatort" in den vergangenen 19 Jahren erzielt hat.
Maximilian Brückner: Das war uns dann, ehrlich gesagt, auch schon wurscht. Aber für die Optik ist so ein Abgang natürlich schön.
Hermann Weiß, Welt am Sonntag, 19.02.2012

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Ich zeige dir deinen Abgrund
Tatort Volkstheater: Maximilian Brückner inszeniert Ludwig Thomas "Magdalena" und vertauscht dabei frech die Geschlechter
Maximilian Brückner ist ein Kerl, der gerne Neues wagt. Nachdem er sich im Theater als kraftvoller Darsteller ("Brandner Kaspar") etabliert hat, im abgesetzten Saar-"Tatort" den Kommissar Kappl spielte und regelmäßig im Kino auftaucht (im März in "Was weg is, is weg"), führt er nun erstmals professionell Regie. Ludwig Thomas "Magdalena" inszeniert er frisch aktualisiert fürs Volkstheater, Premiere ist übermorgen.

 Foto: © Arno Declair/Volkstheater
AZ: Herr Brückner, Sie haben "Magdalena" vor 10 Jahren schon in Riedering mit Laien aufgeführt. Ist es nun leichter, mit Profis zu arbeiten?
MAXIMILIAN BRÜCKNER: Pah, das ist immer die Frage. Bei Laien sagt man: Ich will das so - und dann wird's auch gemacht. Bei professionellen Schauspielern muss man darauf achten, dass jeder eine andere Temperatur hat. Hier kommen viele eigene Ideen, das ist auch ein "Wir". Wir machen das Stück. Dabei muss man seine Linie behalten.
AZ: Wieso haben Sie ein Stück von Ludwig Thoma gewählt?
Ich wollte einfach etwas Bayerisches machen, weil es mit mir mehr zu tun hat. Und ich komme auch vom Dorf. Dann hatte ich die Idee, dass ich den Konflikt verstärken wollte.
AZ: Indem Sie Magdalena von einem Mann spielen lassen.
Ja, wenn statt der Tochter der Sohn in die Stadt gegangen ist, dann ist der Konflikt noch stärker, dieses Unverständnis vom Vater gegenüber dem Sohn.
AZ: Vielleicht macht das heute eher einen Skandal: ein Heimkehrer, der in Frauenkleidern in der Stadt gearbeitet hat ...
Ja, genau.
AZ: Ist Magdalena damit schwul?
Nein, darum geht's nicht. Da ist ein Bursche, der hat einen Fehler gemacht und er wird zur Projektionsfläche für alle anderen. Er zeigt ihnen ihre eigenen Abgründe. Das halten die Menschen nicht aus.
AZ: Ludwig Thoma hat das Kleingeistige auf dem Land kritisiert. Sie leben selbst weiterhin nahe Riedering, am Simssee. Ist es dort so provinziell?
Es gibt einfach gewisse Tabuthemen, aber das ist in der Stadt nicht anders. Jeder bildet sich in der Stadt sein eigenes kleines Dorf. Und wenn jemand eine andere Hautfarbe hat, eine andere Religion, eine andere Sexualität, dann sorgt das schnell für Reibungen.
AZ: Ihr Bruder Florian spielt die Hauptrolle. Kann man es sich als junger Regisseur noch schwerer machen?
Ja, es ist schwierig ... na, es ist nicht schwierig. Die Schauspieler, die Bairisch können, sind rar, und dann ist es auch nicht so, dass man jeden kriegt, den man haben will. Und mein Bruder ist ein guter Schauspieler.
AZ: Musste er vorsprechen?
Na.
AZ: Kurz zum abgesetzten ARD-Saar-"Tatort", in dem Sie den Kommissar Kappl spielten. Wie groß ist die Wehmut?
Ach, die Wehmut - es geht ja immer weiter. Es ist halt schade, weil wir ein gutes Team waren. Was ich von dieser Zeit mitnehme, ist das Saarland, weil’s einfach schee war, und meinen Kollegen Gregor Weber. Wir sind wirklich gute Freunde geworden.
AZ: Jetzt führen Sie Regie an alter Wirkungsstätte, dem Volkstheater - haben Sie sich Tipps von Christian Stückl geholt?
Ach, der Christian begleitet als Intendant immer, und das ist auch gut so. Wenn man fünf, sechs Wochen probt, verliert man den Blick von außen. Den hat Christian total.
AZ: Ist er ein ähnlicher Regisseur-Typ wie Sie?
Na, das glaub' ich nicht. Der Christian ist ein hocherfahrener Regisseur. Vor allem die Wucht, die er hat, die kenne ich bei keinem Zweiten.
AZ: Sie sind ruhiger?
Ja, mal so, mal so. Ich suche mich da selber noch. Der Plan war: Ich mach's so, wie ich mir das denke, und entweder funktioniert's oder nicht.
AZ: Und funktioniert's?
Ja, es wird scho'.
Premiere übermorgen im Volkstheater, 19.30 Uhr, evtl. Restkarten an der Abendkasse
Michael Stadler, Abendzeitung, 21.02.2012, 17:00 Uhr

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Fotos: Arno Declair/Volkstheater

Fotos: Max Hofstetter/BR
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Regie-Debüt - Maximilian Brückner hat "schon ein bisschen Schiss"
Nach seinem "Tatort"-Aus kehrt Maximilian Brückner zu seinen Anfängen zurück und betritt dennoch Neuland: Er versucht sich am Münchner Volkstheater als Regisseur.
Schauspieler Maximilian Brückner betritt Neuland und geht unter die Theaterregisseure. Am Münchner Volkstheater inszeniert der 33-Jährige die bayerische Skandalgeschichte "Magdalena" von Ludwig Thoma. Seine Neuinterpretation des Stoffes um die bigotten Moralvorstellungen des Deutschen Kaiserreiches feiert an diesem Donnerstag Premiere.
Der Wechsel ins Regiefach fiel dem Schauspieler nicht ganz leicht, wie er der "Welt am Sonntag" sagte. "Da eine Sprache zu finden, damit die anderen verstehen, was man von ihnen will, ist nicht so einfach", sagte er. "Ich spür' jetzt die Verantwortung. Als Regisseur bin ich es, der ein Gesamtkonzept im Kopf haben muss. Und das Gemeine ist, dass man erst am Schluss sieht, ob das, was man sich gedacht hat, auch aufgeht. Da habe ich schon ein bisschen Schiss."
Brückner, ehemaliger "Tatort"-Kommissar im Saarland, begann seine Schauspielkarriere am Münchner Volkstheater. Unter der Regie von Intendant Christian Stückl spielte er in "Geierwally" und "Die Räuber" und "Räuber Kneißl". Im Kino war er zuletzt in "Resturlaub" und "Rubbeldiekatz" zu sehen - und in einer kleineren Rolle sogar in Steven Spielbergs "Gefährten".
Für seine erste Regiearbeit kehrt er nun an seine alte Wirkungsstätte zurück. "Magdalena" erzählt die Geschichte eines Mädchens, das aus dem Dorf in die Stadt abgehauen ist, dort als Prostituierte arbeitet und nach seiner Rückkehr von der Dorfgemeinschaft fertig gemacht wird - so lange, bis der Vater Magdalena ersticht.
Bruder schlüpft in Frauenrolle
Brückner interessieren daran "die Mechanismen, die immer dann einsetzen, wenn jemand anders ist". Für die Hauptrolle hat Brückner sich darum auch schon einmal etwas Spezielles ausgedacht: Magdalena wird von einem Mann gespielt - von seinem Bruder Florian.
Den "Tatort"-Zeiten trauert Neu-Regisseur Maximilian Brückner immer noch etwas hinterher, wie er der Münchner Abendzeitung sagte. "Es ist halt schade, weil wir ein gutes Team waren." Aus der Zeit nehme er seine Erfahrungen im Saarland mit, "weil's einfach schee war", und die enge Beziehung zu seinem Kollegen Gregor Weber. "Wir sind wirklich gute Freunde geworden."
(dpa/uqu) Focus, 22.02.2012

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v.l.: Wolfgang Maria Bauer, Ursula Maria Burkhart, Florian Brückner, Mara Widmann, Alexander Duda, Hubert Schmid

Peter Mitterrutzner. Fotos: Max Hofstetter/BR


v.l.: Peter Fasching, Alexander Duda, Wolfgang Maria Bauer, Franz Maier



Peter Fasching
Fotos: Max Hofstetter/BR


v.l.: Hubert Schmid, Peter Mitterrutzner, Alexander Duda, Peter Fasching, Franz Maier, Ursula Maria Burkhart
Foto: Arno Declair/Volkstheater
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Regiedebüt - Schauspieler Maximilian Brückner wechselt die Seiten: Der 33-Jährige führt am Münchner Volkstheater zum ersten Mal Regie. Ausgesucht hat er sich hierfür ein Stück von Ludwig Thoma, das trotz seines Alters erschreckend aktuell ist.
Brückner wandelt zwischen den Welten. Vor kurzem noch stand er in einer Minirolle für Steven Spielbergs "Gefährten" vor der Kamera, nun ist er zurück am Münchner Volkstheater, wo er 2001 sein erstes Engagement als Schauspieler ergattert hatte und seitdem regelmäßig auf der Bühne zu sehen ist. Zwischendurch ermittelte er als Tatort-Kommissar für den Saarländischen Rundfunk und spielte in zahlreichen Film- und Fernsehfilmen. Sein Zuhause hat er allerdings immer noch in einem Dorf etwa eine Autostunde entfernt von München, wo er mit zwei seiner sieben Geschwister in einem Haus wohnt. Ein Umzug in die Stadt kommt für ihn nicht in Frage, denn die Fahrt auf das Land braucht er, um den Kopf freizubekommen, sagt er.
Alter Stoff - aktuelles Thema
Offensichtlich gibt es die Diskrepanz zwischen der Großstadt und dem Land immer noch - zumindest in Bayern. Brückner erlebt diese Grenzüberschreitung Tag für Tag mit seinen Fahrten vom Dorf in die Stadt, und genau darum geht es auch in seinem Regiedebüt "Magdalena" von Ludwig Thoma, das am 23. Februar am Volkstheater Premiere feiert. Das Stück wurde vor 100 Jahren in Berlin uraufgeführt und funktioniert immer noch, als wäre es brandneu. Die unterschiedliche Moralvorstellungen eines Rückkehrers aus der Stadt und der Landbewohner prallen aufeinander, es beginnt das Tuscheln und Mauscheln, bis sich die Situation schließlich in einer Verzweiflungstat entlädt.
Brückner greift in seinem Regiedebüt eine uralte Thematik auf, die wohl nie an Aktualität verlieren wird: die Angst vor dem Fremden und die Ablehnung anderer Lebensentwürfe. Verschärft wird der Konflikt bei ihm noch, indem er das Geschlecht der Hauptfigur vertauscht hat. Aus der Tochter Leni wird bei ihm Sohn Leni. Ob sein Ausflug in die Regie ein einmaliger bleiben wird, weiß er noch nicht. Das hängt wohl auch vom Erfolg und der Kritik an seinem Regiedebüt ab. Und damit, ob er selbst mit seiner Arbeit zufrieden ist. Auch dann noch, wenn er nach einstündiger Autofahrt zu Hause ankommt und endlich wieder Landluft atmet.
Quelle: BR Kultur, 22.02.2012 (mit weiteren Fotos)

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Trivia:

Vom Bayerischen Rundfunk wurde das Theaterstück mehrmals verfilmt. 1954 erschien ein Fernsehspiel unter der Regie von Alois Johannes Lippl mit der jungen Ruth Drexel als Magdalena. 1966 folgte eine neue Version von Hans Schweikart mit Rudolf Vogel in der Rolle des Vaters. 1983 inszenierte schließlich Jörg Graser das Stück mit Fritz Straßner als Paulimann, Maria Singer als Mariann, Andrea Wildner als Magdalena und Toni Berger als Bürgermeister.


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Seite erstellt am 15. September 2011 von EFi
Baustelle - under construction - zuletzt ergänzt am 22.2.2012
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